Wintercup Leverkusen 2017

Am 1. und 2. Dezember haben 7 Gymnastinnen, 2 Trainerinnen und 1 Kampfrichterin der RG Zürichsee/Zürich am Wintercup in Leverkusen teilgenommen.
Zum Start gab es leider einige Schwierigkeiten bei der Anreise. Zuerst wurde der richtig gebuchte Flug von der Gesellschaft auf einen späteren Flug umgebucht mit welchem wir nicht rechtzeitig in Leverkusen angekommen wären. Deshalb wechselten wir auf Anreise per Zug. Doch leider brachte uns das auch kein Glück da die Bahn durch eine Entgleisung in Basel ebenfalls mit 2.5 Stunden Verspätung eintraf. Die Zeit wurde so knapp, dass sich die Mädchen bereits im Zug Schminken und die Wettkampffrisuren vorbereiten mussten! Vom Bahnhof ging es direkt in die Halle, dort hiess es schnell umziehen und an die Eröffnungs-Parade! Zum Aufwärmen blieb nur sehr wenig Zeit, schon ging der Wettkampf los.
Trotz diesem Stress und unter Berücksichtigung dieser schwierigen Umstände, haben die Gymnastinnen der Jahrgänge 2008 und 2009 in einem sehr starken und international hochklassig besetzten Teilnehmerfeld einen guten Wettkampf gezeigt. Es haben rund 20 verschiedene Nationen und über 25 verschiedene RG Vereine teilgenommen.
Gestartet wurden in zwei Kategorien (Silber und Gold). Sechs Mädchen, Alexandra Levy, Jennifer Bösch, Yui Strassmann, Anne-Sophie Eberle und Matilda Pavia, starteten in der Kategorie Silber. Die beste Rangierung erreichte Matilda Pavia mit dem 7. Platz. Da ist auf diesem Niveau ein schöner Erfolg. In der Kategorie Gold startete Viktoria Smirnova am Samstag. In diesem äusserst starken Starterfeld rangierte sie erwartungsgemäss am Ende der Rangliste. Trotz allem waren das wertvolle Erfahrungen für alle.
An dem bestens organisierten Wettkampf haben bei den Seniorinnen-Kategorien sogar ein paar Mädchen auf Weltklasse-Niveau teilgenommen. Als Überraschung durch die Organisatoren wurde auch die Olympiasiegerin aus Rio 2016, Margarita Mamun, präsentiert. Sie hat die Preise übergeben und an der Gala ihren Showtanz gezeigt. Auch für Erinnerungsfotos stand sie zur Verfügung. Auch noch andere Prominente aus der RG-Welt, wie z.B. Aliya Garayeva, waren unter anderem als Betreuerinnen und Trainerinnen im Einsatz.
Die Rückreise per Flugzeug verlief dann ohne Zwischenfälle. Alle kamen müde aber zufrieden und um grosse Erfahrung reicher zurück in die Schweiz.

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